Die Harfenistin Simonetta Ginelli braucht eigentlich gar keine Worte, um für sich zu werben.In ihrem virtuosen Spiel auf dem ebenso aussergewöhnlichen wie wunderbaren Instrument äussert sich ihre künstlerische Individualität
ganz zwanglos musikalisch-und in ihren Händen klingt die Harfe mit den 47 Saiten wie von selbst mal verführerisch und aufbegehrend, mal einfühlsam und verletzlich oder schwelgerisch-doch nie vorhersehbar.
Seit sie ihr Diplom an der Berliner Hochschule für Musik“Hanns Eisler“abgelegt hat, fühlt sie sich noch freier, den ihr geläufigen Kosmos der klassischen Musik mit populären Elementen aus Jazz, Pop und TripHop zu verbinden.Da ist weit und breit kein PLatz für das kitschige Klischee von den zuckersüssen Sphärenklängen-
und das, obwohl Simonetta Ginelli tatsächlich ein bisschen aussieht wie ein überirdisches Wesen.
Reinhard Mohr

Verfasst von harfenengel